- Viele Ableger verdienen schon Geld.
- Viele Ableger werden, aus unternehmensinternen Gründen, arm gerechnet: "Warum aber sollten Verlagstöchter sich in diesem Fall reich rechnen? Das würde nur Sinn ergeben, sollten sie zum Verkauf aufgehübscht werden oder an die Börse gehen. Oder sie als eigenständige Unternehmen ihr Kredit-Rating heben wollen. Ansonsten versuchen sich Unternehmen aus steuerlichen Gründen eher arm zu rechnen. Meine Vermutung ist deshalb: Es geht vielen dieser Online-Töchter sogar noch besser, als diese Zahlen aussagen."
- Schließlich, ein treffliches Argument, können die Onlineableger nicht frei unternehmerisch agieren, sondern nur innerhalb bestehender Strukturen, was kein Start-up akzeptieren würde (ich erinnere mich hier an die Ausführungen von Julia Jäkel zu den Kostenstrukturen von Chefkoch.de im Vergleich zu denen von Gruner und Jahr...): "Wenn Online-Töchter eigenständig agieren sollen, dann muss man ihnen auch die Freiheit dazu geben. Das bedeutet, sie suchen sich aus, wo sie ansässig sind, wie sie arbeiten, welche Dienstleister sie nutzen und welche Texte sie ankaufen – sie müssen in der Lage sein, externe Angebote internen vorzuziehen. Diese Freiheiten hat keine mir bekannte Verlagstochter. "
Wenn das die Innovations- und Unternehmeskultur in Verlagen ist - haben Sie in der Tat verdient, was mit ihnen gerade passiert.