Wer an Bezahlinhalte denkt, sollte nach ORegan zunächst folgende Faktoren analysieren:
- Verhalten und Eigenschaften der Nutzer
- Was macht der Wettbewerb?
- Welchen Einfluss hätte eine "Pay Wall" auf die Werbeerlöse?
- Welche Auswirkung hat eine Pay Wall für die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen?
- Freemium: einige Bereiche sind frei, einige kostenpflichtig (siehe dazu meinen Blogartikel vom 15. Mai 2008)
- Abonnement: das klassische Modell, modern auch als Flatratebezeichnet
- "Pay as you go": Kleinabos z.B. durch zeitlich oder volumenmäßig begrenzte Abos wie sie etwa die Stiftung Warentest anbietet
- Gruppen- oder Unternehmenslizenzen, wie sie schon lange im B2B-Bereich vergeben werden
Der Autor nimmt von diesen Analysen jedoch ausdrücklich die Fachinformation aus und nennt funktionierende Beispiele aus den USA, u.a. Incisive Media und law.com. Im Rechtsbereich gibt es ja auch gute Beispiele aus Deutschland wie Beck Online oder .Juris.
ORegans Fazit: "So yeah, paid content is complicated. But it’s also an issue publishers no longer can choose to ignore."
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