Montag, 7. September 2009

Onlineumsätze wachsen, bleiben aber relativ gesehen gering


Bloggerkollege Hugo E.Martin verweist auf die neue Studie "E-Media Survey", deren Ergebnisse Matt Kinsman auf foliomag präsentiert. Die Studie beschäftigt sich vor allem mit harten Kennziffern wie dem Umsatz verschiedener Erlösmodelle.

Die Ergebnisse bestätigen Erfahrungen, die viele Verlage im Online-Business machen dürften:
  1. Verlage verfügen, im Unterschied zu Google, nicht über das "eine" geniale Erlösmodell, sondern ihre Onlineumsätze setzen sich aus einer Reihe von Angeboten zusammen.
  2. Führend sind nach wie vor die Werbeerlöse, aber immer mehr Erlösformen kommen hinzu. Das Geschäfts ist vielfältig, aber auch (was für Verlage sehr mühsam sein kann) auch sehr kleinteilig. Jede Angebotsform erfordert eigene Konzepte, Technik, Workflows, Mitarbeiter(wissen).
  3. Der Banner, schon öfter totgesagt (und wegen der fallenden TKP-Erlöse weiterhin ein Sorgenkind) und Werbung in Newslettern führen die Liste der Umsatzbringer an - mit weitem Abstand z.B. vor Leadgenerierung, sind jedoch auch die am wenigsten profitablen Formen.
  4. Die Profitrate von Internetangeboten liegt bei den meisten Anbietern bei unter 10%, immerhin 45% erzielen jedoch eine Profitabilität von 16 und mehr Prozent.
  5. Der Internet-Umsatzanteil liegt bei der Hälfte der Verlage unter 10%, nur eine Minderheit kann mehr als 20% erzielen - aber es hat in den vergangenen drei Jahren doch beachtliche Verschiebungen gegeben:


Das Fazit der Autoren: "Digital is the priority for most publishers, yet many executives have had to re-adjust their e-media forecasts just as they did with more traditional revenue streams such as print and events. Online ad spending in the U.S. dropped 5 percent to $5.5 billion in the first quarter of 2009 and 7 percent to $6.2 billion in the second quarter, according to market analyst IDC. Digital revenue remains relatively small, despite massive percentage growth in recent years (and massive slumps in traditional revenue streams). 'Those who have been aggressively pursuing digital will likely see it between 8 percent and 15 percent of the overall revenue mix,' Deborah Esayian, co-president of Emmis Interactive told FOLIO: recently."

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