Das Fachmagazin werben & verkaufen ist die jüngste Stimme unter den Skeptikern: Das Magazin bemängelt vor allem das Fehlen valider Daten zu den Nutzern, profitiert hätten lediglich die Agenturen: "Für Werbungreibende fällt die Bilanz hingegen düster aus. Die Marketing- und Image-Effekte, die sich Unternehmen versprachen, fallen angesichts der winzigen und nicht identifizierbaren Zielgruppe in sich zusammen."
Das Weblog Literaurcafé urteilt ebenfalls eher skeptisch: "Second Life ist ein typisches Hype-Thema, wie es sie in den Zeiten der sogenannten New Economy zahlreich gab. Dennoch kann es hilfreich sein, diesen Hype auch als Autor oder Verlag zu nutzen, um auf die eigenen Bücher aufmerksam zu machen."
Dennoch beschäftigen sich Verlage und Buchhandlungen intensiv mit Secobnd Life:
- Springer gibt mit The Avastar eine tägliche Zeitung in der virtuellen Welt heraus.
- Das Portal BOL hat unter dem Namen BOL Mediado-me einen Medienshop eröffnet.
- Sogar im Forum des Branchenmagazins Börsenblatt werden die Chancen von Second Life diskutiert.
- Sogar Bibliotheken gibt es schon.
Eine lesenwerte Einführung zum Thema bietet, wie so oft, ein Wikipedia-Artikel.