Montag, 19. Februar 2007

Werden Verlage Inhalte....

zukünftig nur noch verschenken? Schon seit Jahren hält sich die Mär vom "kostenlosen" Internet. Nun soll eine neue Studie von Timelabs diese These untermauern: Das so genannte Paid Content Business, also der kostenpflichtige elektronische Handel mit digitalen Inhalten, hat für die meisten Verlage keine Zukunft, heisst es in der weit verbreiteten Pressemeldung. Nur wenige Bereiche seien davon ausgenommen, beispielsweise der Entertainment-Bereich.

Der Preiserfall für digitalen Content in bestimmten Segmenten ist offensichtlich - aber in dieser Pauschalität ist diese These zu schlicht. Fach- und Wissenschaftsverlage zeigen schon seit Jahren mit wachsendem Erfolg, dass kostenpflichtige Inhalte Zukunft haben.

Verlage sollten solche Studien als Herausforderung sehen, ihr Content-Business so zu gestalten, dass auch zukünftig Nutzer dafür zahlen werden. Google bereitet gerade den Verkauf von Inhalten vor, der Zug für Paid Content ist noch lange nicht abgefahren.

Kommentare:

us hat gesagt…

Pressemitteilungen sind - immer wieder - zweischneidig: Sind sie zu fein, "versteht das doch keiner" (und, was schlimmer ist: hört keiner zu), sind sie zu grob, "können die nicht differenzieren" - und die Kommentatoren nehmen die Ankündigung für den Inhalt.

Also als zarter Hinweis: die Studie hat über 400 Seiten. Die Pressemitteilung eine.
Isaac van Deelen (Co-Autor der Studie)

Ehrhardt F. Heinold hat gesagt…

Lieber Herr van Deelen,

natürlich haben Sie da Recht - ich bin gespannt auf die Details!

Allerdings ist die Zeit für Pauschalurteile einfach vorbei, nur dazu wollte ich mich äußern. Oft bleibt ja nur der eine Gedanke hängen: Content ist nicht vekaufbar...

In diesem Sinne, danke für Ihren Kommentar, und auf weitere Diskussionen!

seojackson hat gesagt…

wow, tolle Nachricht und Info
halten Entsendung Sachen wie diese
Ich mag es.
webtains gmbh