Mittwoch, 21. Februar 2007

Werden Bücher den Sprung...

... in das Internetzeitalter besser überstehen als Zeitungen und Zeitschriften? Das Buch als Medium hat Vorteile, die es sogar für diejenigen attraktiv bleiben lässt, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Ulla Behrendt-Roden, Verlagsleiterin Kinder- und Jugendbuch beim Bibliographischen Institut, erklärt dazu im Börsenblatt 7/2007: "Unsere Umfragen haben ergeben, dass Kinder und Jugendliche ihre Bücher auch in direkter Konkurrenz zum Internet sehr wohl zu schätzen wissen und regelmäßig nutzen: Vorteile werden vor allem im direkten Zugriff Zusammenhang mit dem Schulstoff gesehen. Als weitere Pluspunkt wird die Mobilität genannt. Mit Büchern kann man eben auch in der S-Bahn oder bei Freunden lernen".
Die Kunst für die Verlage besteht also darin:
  1. Inhalte medien- und zielgruppengerecht aufzubereiten,
  2. und die Bücher intelligent ins Internet zu verlängern, Ulla Behrendt-Roden: "Deshlab orientieren sich viele unserer Produkte an dem Medienmix, den Jugendliche erwarten."
Erhöhung der Wertschöpfung (Inhalte, Aufbereitung) und crossmediales Publizieren lauten die Herausforderungen für die Verlagsbranche.

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