Donnerstag, 15. Februar 2007

"Was wäre eine Printmedium wert....

....das von 70 Prozent der Stutenden gelesen wird?", entgegnet Holtzbrinck-Geschäftsführer Michael Grabner auf Frage nach dem auf 85 Mio. EUR geschätzten Kaufpreis für StudVZ in einem Interview mit der Süddeutschen. "Die Zeit" hat in dieser Zielgruppe nur einen Marktanteil von 3%. Aber wie wird sich diese Zielgruppenreichweite in Geschäftsmodelle transferieren lassen, ohne dass die Community an Glaubwürdigkeit bei den Usern verliert? Dies ist die Kernfrage für alle Community-Betreiber. Deshalb sagt Stefan von Holtzbrinck im gleichen Interview: "Am wichtigsten ist die Frage der Validität der angebotenen Geschäftsmodelle. Und die gibt es, wie viele Beispiele in den USA zeigen". Also gute Zeiten für schnelle Community-Gründer - den langen Atem für die Entwicklung funktionierender Erlös- und Betreibermodelle werden die Aufkäufer haben müssen.

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