Montag, 26. Februar 2007

Ist Bildung keine Zukunftsinvestition mehr?

frage ich mich einen Tag vor dem Didacta-Start besorgt angesichts der Verkaufspläne großer Medienkonzerne: WoltersKluwer, Thomson und Reed Elsevier verkaufen ihre Bildungssparten. Dabei wird Bildung doch überall als ein Zukunftthema gehandelt. Die Gründe für die Verkäufe: Zurückgehende Schülerzahlen, schrumpfende Ausgaben der öffentlichen Hand.
Crispin Dacis, CEO von Elsevier, sagte laut Daily Telegraph, dass die Lehrbuchsparte (Harcourt Education) nicht mehr in das Portfilio passe. Ähnliches dürfte auf WoltersKluwer und Thomson zutreffen: Die Verklagskonzerne konzentrieren sich auf die Bereiche STM (Wissenschaft, Technik, Medizin) und Fachinformation (Wirtschaft, Steuern, Recht).
Bildung erwirtschaftet offensichtlich für börsennotierte Unternehmen nicht genug Rendite...

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