Dienstag, 6. Februar 2007

Good Google, bad Google...

...scheint die neue Devise im Internet zu lauten. Der Star der New Economy, von allen genutzt und bewundert, scheint zunehmend in die Kritik zu geraten. Grund: Google wird zu mächtig, in zweierlei Beziehung: zum einen erhält es immer mehr Werbeeinnahmen, zum anderen sammelt es immer mehr Informationen. Der Spiegel schreibt dazu in der Ausgabe 5/2007: "In Deutschland verfüge die Firma mit einem Marktanteil von 87 Prozent über eine Gralshüterfunktion in Sachen Information, warnt Informatikprofessor Hendrick Speck von der FH Karlsruhe. Was, wenn die Firma ihr Motto: 'Sei niemals böse?' irgendwann aufgibt? Was, wenn ein Staat sie zur Herausgabe der Daten zwingt? Was, wenn Aktionäre plötzlich andere Ziele vorgeben? Kurz: was, wenn Google böse wird?".

Diese Frage wird immer öfter gestellt ... in der Buchbranche hat sie sogar zur Gründung der Initiative "Volltextsuche Online" geführt. Google, das Kraftzentrum des Internet, wird sich jedenfalls zunehmend mit kritischen Fragen aus eindersetzen müssen. Internetnutzer sind mobil, und dass eine Suchmaschine ist ersetzbar, hat Google selbst mit seinem späten Markteintritt gezeigt.

Im Lichte der zunehmenden Kritik erläutert David Eicher auf contentmanager.de einige Alternativen zu Google ... mal sehen, wieder Marktführer reagieren wird.

Für Google-Interessierte:
In seinem (englischsprachigen) Blog zu Google informiert Philipp Lenssen über aktuelle Entwicklungen beim Suchriesen.

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